Maßnahmenpaket für die Wertstoffhöfe

5. März 2026 | Kurz notiert

Stadt Bielefeld

Die Situation, in der sich die drei Wertstoffhöfe des Umweltbetriebs der Stadt Bielefeld (UWB) derzeit befinden, ist für alle Beteiligten weiterhin herausfordernd. Denn neben der Zahl der Besucherinnen und Besucher stieg auch mit den Jahren die Anzahl der unterschiedlichsten Fraktionen, die auf den Wertstoffhöfen gesammelt werden, um mehr und vor allem besser getrenntes Material dem Recyclingkreislauf zuführen zu können. Auch die stetig gestiegenen Anforderungen in Sachen Sicherheit führten im vergangenen Jahr dazu, dass es zu temporären Sperrungen auf den Wertstoffhöfen und damit auch zu entsprechenden Wartezeiten für alle Anliefernden kam.

Optimierung der Abläufe und Sicherheit

Derzeit werden Lösungsansätze zusammen mit allen Mitarbeitenden erarbeitet, um zeitnah der Situation zu begegnen und die Abläufe auf den Wertstoffhöfen sowohl sicher als auch so kundenfreundlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehören unter anderem die Prüfung, wie Arbeiten mit schweren Maschinen auf dem Gelände reduziert und gelenkt werden können, um die Vollsperrungen zu vermeiden, und wie besser digital auf nötige Sperrungen hingewiesen werden kann. Auch die Planung baulicher Veränderungen auf den Wertstoffhöfen bis hin zur Überarbeitung der Betriebsordnung werden betrachtet, denn als die Wertstoffhöfe geplant wurden, war nicht absehbar, welches Niveau Besucherzahlen und Anzahl der Fraktionen erreichen würden. „Im Grunde genommen fehlt uns der Platz, um die täglich angelieferten Müllmengen angemessen zu entsorgen“, sagt Dr. Clemens Pues, kaufmännischer Betriebsleiter des UWB.

Einbeziehung der Mitarbeitenden

Mit dem Maßnahmenpaket und den daraus abgeleiteten Veränderungen sollen die Sicherheit erhöht, aber auch die Wartezeiten verringert werden. Bevor sie aber der Öffentlichkeit präsentiert werden, sollen sie in Gänze erst in einer Mitarbeitendenversammlung vorgestellt werden. „Das Thema befindet sich in einer Phase der kontinuierlichen Weiterentwicklung“, so Pues. „Dabei vertrauen wir auch auf das Fachwissen unserer Mitarbeitenden – deren Anregungen und Verbesserungsvorschläge natürlich mit in die Entscheidungsfindung eingeflossen sind.“ Der Betriebsausschuss des Umweltbetriebs wird dieses Thema deshalb in den kommenden Sitzungen weiter vertieft diskutieren.

Geduld und Service-Informationen

Bis aber die neuen Maßnahmen alle greifen, bittet der kaufmännische Betriebsleiter noch um ein bisschen Geduld. Pues: „Die nächsten Wochen werden uns zeigen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Bis dahin bitten wir alle Anliefernden noch um ein wenig Verständnis.“ Auf der Internetseite der Wertstoffhöfe (www.bielefeld.de/wertstoffhoefe/service-stopp) zeigt eine Ampel an, ob auf dem jeweiligen Wertstoffhof ein Service-Stopp geplant ist oder sogar im Moment stattfindet – Dauer der Wartezeit inklusive.

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