Neue Studie beleuchtet prekäre Arbeitsbedingungen – Podiumsdiskussion in Bielefeld

25. Juni 2026 | Kurz notiert

Jung. Akademisch. Prekär: Universität Bielefeld diskutiert Zukunft studentischer Beschäftigung

Veranstaltung an der Universität Bielefeld

Die Arbeitsbedingungen studentischer Beschäftigter an deutschen Hochschulen stehen im Fokus einer wichtigen Veranstaltung an der Universität Bielefeld. Unter dem Titel „Jung. Akademisch. Prekär – (Studentische) Perspektiven auf das Arbeiten an der Uni“ lädt die Hochschule am 2.7.2026 um 18.00 Uhr in Raum X-E0-002 zu einer Podiumsdiskussion und einem Impulsreferat ein, um die aktuellen Herausforderungen dieser Personengruppe zu beleuchten und Lösungsansätze zu diskutieren.

Die Studie „Jung, akademisch, (immer noch) prekär“

Im Zentrum der Veranstaltung steht die brisante Studie „Jung, akademisch, (immer noch) prekär. Studentische Erwerbsarbeit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Die im Januar 2026 an der Georg-August-Universität Göttingen veröffentlichte Studie, unterstützt von GEW und ver.di, deckt systemische Herausforderungen und Behinderungen auf, mit denen studentische Beschäftigte konfrontiert sind. Ihre Ergebnisse unterstreichen die Dringlichkeit einer Debatte über faire Beschäftigungsverhältnisse im akademischen Bereich.

Impulsreferat von Ann-Kathrin Hoffmann

Den Auftakt bildet ein Impulsreferat von Ann-Kathrin Hoffmann, einer der Mit-Autorinnen der Studie. Sie wird die zentralen Erkenntnisse und Empfehlungen vorstellen und damit die Grundlage für die anschließende Diskussion schaffen. Ihre Expertise verspricht tiefe Einblicke in die strukturellen Probleme, die oft im Verborgenen bleiben.

Die Podiumsdiskussion

Im Anschluss an den Vortrag folgt eine Podiumsdiskussion, die verschiedene Perspektiven zusammenführt. Es diskutieren Aktive der Bewegung für einen Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte sowie ein:e angefragte:r Beauftragte:r des Rates der studentischen Beschäftigten (SHK-Rat). Die Moderation übernimmt Carla Ponert, Jugendbildungsreferentin beim DGB Ostwestfalen-Lippe, die mit ihrer Erfahrung eine konstruktive Debatte gewährleisten wird. Diese Konstellation verspricht eine lebhafte Auseinandersetzung mit Lösungsansätzen und Forderungen.

Zielgruppe und Bedeutung der Teilnahme

Die Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden, Hochschulbeschäftigten und Interessierten, die sich für gerechte Arbeitsbedingungen und die Zukunft der akademischen Arbeit engagieren. Ihre Teilnahme ist entscheidend, um Dialog und positive Veränderungen voranzutreiben.

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