
Ein Highlight des Kurparkfestes war die Rolling Stones Cover Band - Voodoo Lounge. Fotos: Reiner Toppmöller
Kurparkfest 2026
Salzuflen (rto) Als kultureller Höhepunkt des Bad Salzufler Veranstaltungssommers wurde das alljährlich stattfindende Kurparkfest angekündigt und es erfüllte diesen Anspruch in allen Bereichen. Am Wochenende verwandelt sich der Kurpark bei trocknem aber nicht sehr sommerlichen Wetter in ein Areal mit einer vielfältigen Mischung aus Musik, Spiel und Spaß.
Der Samstag: Musik und Akrobatik
Am Samstag sorgten während des Nachmittags Chris Breuning in der Konzertmuschel mit seinem Auftritt und auf den Wiesen ’Anna und Ida’ mit ihrer Luftakrobatik sowie die Gruppe ’Chronos’ mit Trapez und Jonglage-Auftritten für Unterhaltung. Das Wetter meinte es gut mit den Künstlern und Besuchern, es war trocken aber windig, auch am Abend. Hier wartete ein Kurkonzert der besonderen Art auf der neuen Bühne des Staatsbades am Leopoldbrunnen. Rund 2.000 Gäste erlebten hier Europas beste Rolling Stones Cover Band: Voodoo Lounge. Die Band heizte bei nicht ganz sommerlichen Temperaturen den Fans von Anfang an ein. Schon von den ersten Vibes an gelang den Musikern der Band um den Braunschweiger Bobby Ballisch, der seinen Vorbild Mick Jagger zum Verwechseln ähnlich sieht, das Publikum mitzunehmen. Ein gelungener Abend, der zeigt, es ist unbedingt Platz für solche Konzerte im Kurpark.
Der Sonntag: Familientag und Kinderprogramm
Der Sonntag wurde erstmal mit einbezogen. Als Familientag lockten hier die Tanzwerkstatt Nadine König, die Tanzschule Roemkens, der TuS Ahmsen und die TG Schötmar mit Vorführungen in der Konzertmuschel. Auch die beiden Luftakrobatinnen zeigten noch einmal ihr Können. Riesen Seifenblasen, die kleine Kindereisenbahn vor dem Kurhaus und der KJK aus dem Kalletal mit einer Bastelaktion waren Anlaufpunkte für die Kinder. Auf der Bühne, auf der noch am Abend davor harte Rockmusik den Ton angab, spielte die Kinderband ’Pia-Nina-Team’. Leider sorgte ein kleines aber heftiges Schauer für die Flucht unter die Pavillons oder in die Wandelhalle. Dort begleitete das Team von ’Salz und Seele’ über die zwei Tage das Fest mit ihrer gehobenen und den Fest angepassten Gastronomie.
Fazit und Kritik am Catering
Erstmal wurde das Fest über zwei Tage ausgerichtet. Eine gute Entscheidung. Allerdings gab es auch in diesem Jahr, wie schon bei einigen anderen Veranstaltungen zuvor im Kurpark, wieder Unzufriedenheit mit dem Außen-Caterer. Klagen wie, zu wenige Getränkestände am Abend, überlastetes Personal und die Frage, warum es keine Plastikbecher statt Gläser mit Pfand gab, waren mehrfach zu hören.

