Bringen zerbrochene Spiegel Unglück? Der Glaube an Zeichen und magischeKräfte prägte den Alltag. Foto: Lippisches Landesmuseum Detmold
Lippisches Landesmuseum Detmold lädt zu spannender Sonderführung ein
Pfingsten, der „Geburtstag der Kirche“, feiert die Entsendung des Heiligen Geistes an die Jünger Jesu – ein Ereignis, das Mut verlieh und die Verkündung des christlichen Glaubens ermöglichte. Dieses Fest bildet den idealen Rahmen für die Sonderführung „Hexenwahn und Aberglaube“ am Sonntag, dem 24.5.2026, um 15.00 Uhr im Lippischen Landesmuseum Detmold.
Glaube, Aberglaube und die Rolle der Kirche im Mittelalter
Im Mittelalter war die Welt voller Zeichen und Warnungen: zerbrochene Spiegel galten als Unglücksboten, Zahlen wurden gefürchtet, Alltagsgegenständen magische Kräfte zugeschrieben. Die Kirche prägte den Alltag: Heilige und Reliquien versprachen Schutz, Wallfahrten Hoffnung. Geschickt nutzte die Kirche die Ängste der Gläubigen: Ablassbriefe wurden als „Vollkasko-Versicherung fürs Jenseits“ verkauft, ein höchst profitables Geschäft.
Inhalte der Sonderführung
Der Rundgang beleuchtet, wie eng religiöse Vorstellungen, Volksglaube und gesellschaftliche Ordnung verwoben waren. Spannende Beispiele aus Lippe – Geschichten über wundersame Ereignisse, Reliquien und Wallfahrten – zeigen, wie tief religiöse Vorstellungen das Leben beeinflussten und wie fließend die Grenze zwischen Glauben und Aberglaube oft war.
Informationen zur Teilnahme
Die Teilnahme kostet 3,00 € zuzüglich Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung wird empfohlen. Kontakt und Anmeldung unter Tel.: 05231-99250 oder E-Mail: shop@lippisches-landesmuseum.de. Online-Tickets sind jederzeit buchbar unter: ww.lippisches-landesmuseum.de