Erleichterung für Menschen mit Behinderung
Mangelnde Behindertenparkplätze an der FFG Mensa
Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Beratung, wurde der Leopoldshöher Beauftragten für Menschen mit Behinderung Beate Twittenhoff bereits öfter das Problem geschildert, dass, bei öffentlichen Veranstaltungen in der Mensa der FFG, keine Behindertenparkplätze zu finden sind. Kulturelle Veranstaltungen, Bürgerforen oder Sitzungen der Ausschüsse und des Rates finden dort statt.
Die Mensa ist barrierefrei und somit war es sehr schade und auch ärgerlich, dass dort keine geeigneten Parkplätze mehr angeboten wurden. Schlimmstenfalls musste man halt wieder nach Hause fahren. Behindertenparkplätze sind nicht nur einfach Parkplätze, die für behinderte Menschen freigehalten werden müssen. Sie sind breiter, so dass die Türen weit geöffnet werden können. Ein Hineinquetschen ins Auto ist für Menschen mit Behinderung meist nicht möglich, wenn das nebenstehende Auto zu eng geparkt ist oder wird.
Neue Rollstuhlparkplätze am Campus eingerichtet
Zwei Rollstuhlparkplätze am Campus sind nun wieder nutzbar. In der Vergangenheit lagen sie auf dem Schulhof, was natürlich keine geeignete Parkfläche darstellte. Zudem konnten betroffene Bürger diese Parkplätze nur schwer finden. Nun sind sie auf dem öffentlichen und ausgeschilderten Parkplatz der FFG eingerichtet für Menschen mit Behinderung, die einen blauen Parkausweis besitzen. Diese Lösung ist, sowohl für Besucher der Mensa als auch für das LEOS sehr erfreulich.
Herausforderungen im Schulanbau bleiben
Bedauerlicherweise ist für einen Behindertenparkplatz im Eingangsbereich des Schulanbaus, in dem ebenfalls öffentliche Angebote wie Bücherei, VHS-Kurse u.a. stattfinden, noch keine Lösung in Sicht. Die Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft, möglichst ohne Hilfe, wird generell immer noch zu häufig nicht bedacht oder aber nur unzulänglich umgesetzt.
Beteiligung der Behindertenbeauftragten
„Daher ist es erfreulich, dass die Gemeinde mich als Beauftragte für Menschen mit Behinderung in die Planung mit einbezogen und berücksichtigt hat“, teilt Beate Twittenhoff mit.

