
Baumpflanzung zum Klimawald in Leopoldshöhe: (v.l.) Sven Meier zu Evenhausen (PUB); Michael Kriszan, Stabstelle Umweltschutz; Friedrich Wehmeier (CDU); Günther Dove (SPD); Hermann Graf von der Schulenburg (FDP); Christiane Frevert(Grüne) und Jürgen Hachmeister(Ausschussvorsitzender). Foto: Reiner Toppmöller
Leopoldshöhe (rto). Die Gemeinde Leopoldshöhe verfolgt das Ziel, bis in wenigen Jahren klimaneutral zu werden. Neben Maßnahmen in den Bereichen Energie und Mobilität gehören auch Projekte zur Stärkung der natürlichen CO2-Speicher dazu. Ein wichtiger Meilenstein war deshalb auch die Vereinbarung der Kooperation zwischen der SPD und den Grünen in der letzten Legislatur mit der Anlage eines Klimawaldes. Jetzt pflanzten Bürgermeister Dr. Martin Hoffmann und Vertreter der im Rat vertretenen Parteien die ersten Bäume des entstehenden Waldes in der Gemarkung Schuckenbaum an der Herforder Straße Ecke Querweg.
Die rund 0,8 Hektar große Fläche ist Eigentum der Gemeinde und nach Aussage von Michael Kriszan für eine landwirtschaftliche Bearbeitung zu klein. Hier werden jetzt im Rahmen des LEADER-Programms klimaresiliente Baumarten gepflanzt. Siebzig Prozent der Gesamtkosten in Höhe von ca. 27.000 Euro werden durch Leader gefördert.
Durch die Kombination verschiedener Laubbaumarten soll ein stabiler, artenreicher und zukunftsfähiger Wald entstehen, der gleichzeitig zur Biodiversität beiträgt. Begleitet wird das Vorhaben durch die Felix-Fechenbach-Schule. Die Gemeinde will mit dem Klimawald auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren und den geringen Waldanteil von ca. 8 Prozent im Gemeindegebiet erhöhen. Gepflanzt werden sollen Buche, Birke, Haselnuss, Kastanien und Kirschen so wie andere resiliente Laubbaumarten. Totholz soll später liegen bleiben, eine Durchforstung ist aber im Plan mit enthalten.
Zum symbolischen Start der Aufforstung waren Bürgermeister Dr. Martin Hoffmann sowie Vertreter der Politik gekommen, um gemeinsam die ersten Bäume zu pflanzen.



