
(v.l.): Ulf Wittler (Bauamt), Bürgermeister Martin Hoffmann und Birgit Niekamp (Abwasserwerk) besuchen die Baustelle
Gemeinde Leopoldshöhe informiert
Momentan sind auf den Ackerflächen des geplanten Neubaugebietes Brunsheide schon einige Aktivitäten zu beobachten. Dort laufen nach den Vorgaben des Denkmalschutzgesetztes die Sondagen nach archäologischen Artefakten, bevor die Erschließung beginnen kann. Eine archäologische Fachfirma überprüft das Baufeld und gibt es dementsprechend frei, wenn keine Funde gemacht wurden. Dies wird ungefähr eine Woche dauern.
Im Anschluss beginnen dann im September die Baumaßnahmen für die Erschließung des Gebietes mit Kanal, Regenwasserbewirtschaftung, Strom, Wasser und Glasfaser, sowie der Ausbau der Baustraßen für das Gebiet. Sobald diese Maßnahmen angelaufen sind, wird eine eigene Informationsplattform über das Baugebiet freigeschaltet.
Dort können sich Bürgerinnen und Bürger über die Bauabschnitte und den Fortschritt informieren, Hintergründe nachlesen und Fragen direkt an die zuständigen Fachleute stellen.
Die Erschließung wird voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen und ist von den Wetterbedingungen und den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Ab dem Jahr 2028 ist die Bebauung des ersten Bauabschnittes geplant.
In den kommenden Monaten startet die Vermarktung der Grundstücke. Zunächst werden Gespräche mit potenziellen Investoren geführt. Die Vermarktung der gemeindeeigenen Grundstücke durch die Liegenschafts- und Immobilienverwaltung der Gemeinde Leopoldshöhe ist ab Mitte 2027 vorgesehen. Dazu gehören sowohl Flächen für Einfamilienhäuser als auch weitere Baugrundstücke.
Da mit einer hohen Nachfrage gerechnet wird, wird die Gemeinde den Ablauf des Vergabeverfahrens rechtzeitig in den nächsten Monaten bekanntgeben.
Bürgermeister Martin Hoffmann betont, wie wichtig das Projekt für Leopoldshöhe ist:
„Mit der Brunsheide schaffen wir dringend benötigten Wohnraum, auch für Alleinstehende und Seniorinnen und Senioren.“
