Der TuS Leopoldshöhe II gewinnt den Landesligaauftakt gegen den TuS Stockum

24. Feb. 2026 | Leopoldshöhe, Lokalsport

WTB-Landesliga 2026 Gerätturnen Männer

Sieg zum Saisonauftakt in der WTB-Landesliga

Witten-Stockum (NN). Am 7.2.2026 startete der TuS Leopoldshöhe II mit einem Auswärtswettkampf gegen den TuS Stockum in die WTB-Landesligasaison 2026. Er gewann den Vergleich deutlich mit 197,20:180,30 Punkten und konnte sechs Geräte für sich entscheiden. Mit dem Sieg und 12:0 Gerätepunkten ist der TuS Leopoldshöhe aktuell Tabellenführer. Sieger in der inoffiziellen Einzelwertung des Wettkampfs wurde Roman Tisetzki vom TuS Stockum mit 60,20 Punkten vor Arne Fiß (TuS Leopoldshöhe) mit 58,20. Die höchste Wertung des Vergleichs von 12,90 Punkten erhielt der Leopoldshöher Tim Apelt für seine Bodenkür.

Erschwerte Bedingungen für beide Teams

Der TuS Stockum um das Trainergespann Patrick Werner und Jannis Darvish konnte nicht in Bestbesetzung antreten, da sich ein Turner bei einer Vorführung im Rahmen des „Feuerwerks der Turnkunst 2026“ einen Fersenbruch zugezogen hatte. Die Saisonvorbereitung der Gäste aus Leopoldshöhe wurde durch die Sperrung des WTB-Stützpunktes aufgrund eines Wasserschadens erschwert. So starteten beide Teams gehandicapt in den Wettkampf.

Wettkampfverlauf an Boden und Seitpferd

Arne Fiß aus Leopoldshöhe begann das Bodenturnen. Sein Trainer und die mitgereisten Fans freuten sich über die Premiere seines Saltos rückwärts mit ganzer Längsachsendrehung. Die Bewertung von 11,50 Punkten ergab Platz drei am Boden. Die sauberen Vorträge der Gastgeber ergaben einen Vorsprung von 0,7 Punkten, bevor Tim Apelt als letzter Turner mit der besten Übung des Wettkampfs den Gewinn des Bodenturnens sicherte.

Am zweiten Gerät, dem Seitpferd, freute sich Gasttrainer Nils Nagel über drei durchgeturnte Übungen; besonders gefiel ihm die Verbesserung von Diego Rößler auf einen Endwert von 9,20 Punkten. Damit gelang es Diego erstmals, in die Wertung der besten Drei zu kommen. Vor dem letzten Starter am Pauschenpferd hatten die Gäste wieder einen Rückstand, hier 27,70:29,10. Dario Schmalz aus Lippe gelang eine tolle und schwierige Übung, und seine 11,40 Punkte reichten, um auch das zweite Gerät für die Gäste zu entscheiden.

Starke Leistungen an den Ringen und am Sprung

Den dritten Gerätevergleich an den Ringen eröffnete wiederum Diego Rößler. Ihm gelang zum ersten Mal eine Kippe in den Winkelstütz. Leos Neuzugang Lewis Barhoumi zeigte eine kraftvolle Übung; nur ein etwas leichter Abgang verhinderte, dass er die höchste Wertung an dem Gerät erturnte. Dies gelang Elias Wittenberg mit einem Schraubensalto rückwärts nach seinem Vortrag: 12,50 Punkte. Die Gäste gewannen hier deutlich mit 34,80:30,90 Punkten.

Der vierte Gerätevergleich am Sprungtisch ist rasch berichtet: Drei Überschläge des TuS Stockum ergaben 32,40 Punkte. Zwei Tsukaharas gehockt von Arne Fiß und Dario Schmalz, ein Überschlag-Salto von Lewis und ein Tsukahara gebückt von Tim Apelt machten 33,90 Punkte und ermöglichten den Gewinn der Gerätepunkte sieben und acht.

Abschluss an Barren und Reck

Die fünfte Disziplin, das Barrenturnen: Arne Fiß begann mit einem technisch sauberen Vortrag, bis das Heben in den Handstand zum Abgang misslang. Gut für die „Leos“: Neuzugang Lewis Barhoumi turnte seine Kür sauber durch, und die Wertung von 11,50 Punkten half dem Team beim Gewinn des fünften Geräts.

Das Finale an dem Königsgerät Reck wurde von dem erst 13-jährigen Jan Zimmermann gestartet. Nach einer langwierigen Schulterverletzung präsentierte er eine in den Schwierigkeiten reduzierte Übung. Dennoch gelang ihm als einzigem „Leo“ eine Reckübung ohne Strafpunkt, einen sogenannten Penalty. Mit 10,40 Punkten erreichte er die beste Wertung am Reck.

Tabellenstand und Trainerfazit

Die Tabelle nach dem ersten Wettkampftag zeigt, dass die Leos als Meister der WTB-Landesliga 2025 von den Gesamtpunkten her gesehen Platz drei belegen. Trainer Nagel bilanziert: „Der Wettkampf hat deutlich gemacht, dass eine Vorbereitung, die zum überwiegenden Teil darin besteht, in einem Auto zu einer Ersatzhalle zu fahren, nicht funktioniert. Defizite bei Beweglichkeit und Kraft haben im Vergleich zum Vorjahr eine Verschlechterung der Teamleistung ergeben. Ich hoffe, dass sich die Jungs gemäß dem Motto ‚Jetzt erst recht‘ zusammenraufen können und in der Vorbereitung auf den nächsten Wettkampf am 28.2.2026 in Plettenberg deutliche Verbesserungen erzielen.“

Tim Apelt vor dem Kampfgericht mit Matthias Bieberstein
Tim Apelt: Salto rückwärts gestreckt mit ganzer Längsachsendrehung
Tim Apelt: Salto rückwärts gestreckt mit ganzer Längsachsendrehung
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