FDP Leopoldshöhe kritisiert „Entscheidungs-Vakuum“ der Kita Greste und fordert Kostentransparenz

23. Jan. 2026 | Leopoldshöhe

Leopoldshöhe: Kritik nach Ratssitzung

Leopoldshöhe. Die gestrige Ratssitzung zur Zukunft der Kindertagesstätte Greste lässt die FDP Leopoldshöhe fassungslos zurück. Trotz der dringenden Notwendigkeit einer Haushaltskonsolidierung flüchten sich Verwaltung und Politik nach Ansicht der Freien Demokraten erneut in Arbeitskreise, statt mutige und nachhaltige Entscheidungen für die Gemeinde zu treffen.

Mangelnde Transparenz und „Weiter so“

„Das aktuelle Vorgehen der Gemeindeverwaltung zeigt, dass Transparenz und Verlässlichkeit derzeit keine Grundpfeiler der Leopoldshöher Kommunalpolitik sind“, kritisieren die Freien Demokraten. Die Liberalen bemängeln insbesondere die massiven Diskrepanzen bei den Kostenschätzungen sowie die unzureichende Einbindung relevanter Akteure bei der Suche nach Alternativen. Das Ergebnis der Ratssitzung vom 22.1.2026 – ein schlichtes „Weiter so“ – sei ein fatales Signal für die Haushaltsdisziplin.

Forderungen für eine anforderungsgerechte Kinderbetreuung

Für eine familienfreundliche und gleichzeitig haushaltsschonende Lösung fordert die FDP Leopoldshöhe:

Echte Kostenehrlichkeit: Eine lückenlose Darstellung der Kosten pro Betreuungsplatz, differenziert nach Trägerschaft, inklusive Immobilienkosten und Förderungen.

Klare Konzepte: Eine Übergabe an freie Träger darf nur erfolgen, wenn tragfähige Nutzungskonzepte für die kommunalen Immobilien vorliegen.

Faire Vergabe: Öffentliche Ausschreibungen bei der Vergabe von Kita-Plätzen müssen sowohl wirtschaftliche als auch pädagogische Kriterien berücksichtigen.

Statement der FDP Leopoldshöhe

„Leopoldshöhe muss seinem Anspruch auf eine geordnete Haushaltskonsolidierung endlich gerecht werden. Dazu gehören Transparenz, Planungssicherheit und eine faire Berücksichtigung aller Akteure. Wir können es uns nicht leisten, notwendige Entscheidungen durch immer neue Arbeitskreise zu vertagen.“

Ausblick: Attraktivität sichern

Die FDP fordert die Verwaltung auf, umgehend die nötigen Schritte einzuleiten. Nur durch eine solide Finanzpolitik und effiziente Strukturen könne Leopoldshöhe langfristig als Wohn- und Zuzugsort für junge Familien attraktiv bleiben.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Auffassung von der FDP Leopoldshöhe wieder. Für den Inhalt ist die Partei verantwortlich.

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