
Pianist Alessandro Marangoni. Foto: Daniele Cruciani
Benefizveranstaltung in der Rudolf-Oetker-Halle
Am Samstag, dem 7.3.2026, verwandelt sich der Kleine Saal der Rudolf-Oetker-Halle in einen Pariser Salon des 19. Jahrhunderts. Um 18.30 Uhr lädt die Deutsche Rossini Gesellschaft gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern zu der Benefizveranstaltung „Gioachino und Giacomo – zwei Komponisten in Paris“ ein. Der Abend verbindet musikwissenschaftliche Einblicke mit virtuoser Klaviermusik.
Giganten der Operngeschichte
Im Fokus stehen zwei Giganten der Operngeschichte: Giacomo Meyerbeer und Gioachino Rossini. Die Musikwissenschaftlerin Dr. Martina Friedrichs beleuchtet in ihrem Vortrag das spannungsreiche Verhältnis zwischen dem deutsch-jüdischen und dem italienisch-katholischen Komponisten. Beide prägten als „Grandseigneurs der Oper“ das europäische Musikleben und ihre Freundschaft war von gegenseitiger Hochachtung, aber auch von professioneller Konkurrenz bestimmt.
Virtuose Raritäten am Klavier
Den musikalischen Teil gestaltet der renommierte italienische Pianist Alessandro Marangoni. Er präsentiert selten gehörte Werke, darunter virtuose Opernparaphrasen von Henri Herz, Sigismund Thalberg und Jules Massenet sowie späte Klavierkompositionen von Rossini selbst. Diese Stücke lassen die Atmosphäre der Pariser Salons und die legendären Duelle der Pianisten-Elite wiederaufleben.
Termin und Infos:
Samstag, den 7.3.2026, 18.30 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, Kleiner Saal. Der Eintritt zu dieser besonderen Veranstaltung ist frei; Einlasskarten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich (keine Reservierung).
Es wird um Spenden gebeten, die dem Verein der Freunde der Musik- und Kunstschule Bielefeld zugutekommen, um ganz im Sinne der beiden großen Komponisten den musikalischen Nachwuchs zu fördern.
