
Matchwinner des Abends: Dete Jopt. Foto: Privat
TuS Bexterhagen – Tischtennis
Einleitung zum Spitzenspiel
Am 3.11.2025 hatte der TuS Bexterhagen in der 1. Herren Tischtennis Bezirksliga Gruppe 1 die Mannschaft des TTS Detmold II zu Gast.
In der Vergangenheit haben sich die Teams schon viele spannende und stets faire Duelle geliefert. Da beide Mannschaften in ihrer momentanen Bestbesetzung antraten versprach es, wieder ein interessanter Abend zu werden. Und die Zuschauer sollten hier nicht enttäuscht werden.
Früher Spielverlauf und Detmolder Führung
Von den drei Eingangsdoppeln gewann die Bexterhäger zwei, lediglich das Doppel 3 mit Dete Jopt und Lars Holwas unterlag in 4 Sätzen. Die 2:1-Führung wurde dann von Thomas Müller und Kim Sauerland im oberen Paarkreuz auf ein 4:1 ausgebaut. Es lief bis dahin richtig gut für den Gastgeber. Dann jedoch drehte sich das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Detmold, da Bexterhagen von den nachfolgenden Einzeln keines mehr gewann. Zur „Halbzeit“ stand es somit 5:4 für Detmold.
Bexterhäger Comeback im oberen Paarkreuz
Nun schlug wieder die Stunde des starken oberen Paarkreuzes der Bexterhäger. Thomas Müller und Kim Sauerland waren erneut nicht zu bezwingen, und so stand es plötzlich 6:5 für den TuS. In den darauf folgenden Einzeln ging es anschließend hin und her. Marcus Winkelhues an Brett 3 gewann, Gerald Prasse an 4 verlor.
Entscheidende Einzel vor dem Finale
Zum Matchwinner an diesem Abend wurde dann Dete Jopt. Nachdem er in seinem ersten Einzel noch eine 9:4-Führung im 5. Satz verspielte, gewann er sein 2. Einzel mit 3:0. Lars Holwas an Position 6 verlor dagegen auch sein 2. Einzel. Und so ging es mit einer hauchdünnen Führung von 8:7 für die Gastgeber in das entscheidende Schlussdoppel. Dieses Spiel war jedoch nichts für schwache Nerven.
Spannendes Schlussdoppel sichert Heimsieg
Am Ende setzten sich Thomas Müller und Marcus Winkelhues mit 11:9 im fünften Satz durch, nachdem sie schon 9:6 zurückgelegen hatten. So sicherten beide den glücklichen 9:7-Heimspielerfolg. Beim anschließenden netten Beisammensein mit den Gästen war man sich weit nach Mitternacht einig, dass ein 8:8 auch gerecht gewesen wäre.



