Juryentscheidung und Präsentation der Schülerentwürfe

19. Mai 2026 | Leopoldshöhe

Vier Personen präsentieren und begutachten bunte Schülerentwürfe auf einem Holztisch in einem Raum mit Fenstern

Präventionsprojekt gegen Vandalismus

Aktionsstart gegen Vandalismus und Müll

Leopoldshöhe (rto). Die Folgen und Kosten von Vandalismus im öffentlichen Raum sichtbar zu machen und langfristig zu senken, das ist ein seit 2023 bestehendes Projekt, initiiert von SPD-Ratsmitglied Andreas Brinkmann und dem Leopoldshöher Till Neuhaus. Unterstützt werden die Beiden vom Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und dem Fachgebiet Bürgerservice, Ordnung und Verkehr. Die Initiatoren verfolgen das Ziel, den Vandalismus durch Graffitis und den Müll im Ort zu reduzieren. Nach der Plakataktion gegen Graffitis, die Jugendliche auf die Kosten zur Reinigung aufmerksam machen sollte, steht nun die Aktion gegen umherliegenden Müll an. Dazu sollen von Jugendlichen entworfene Sticker an Mülleimern für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

Kreative Beiträge aus der Schule

Das Projekt wurde gemeinsam mit einem Kunstkurs der Felix-Fechenbach-Gesamtschule unter Leitung von Kunstlehrerin Seher Tunali weiterentwickelt. Schüler des neunten Jahrgangs gestalteten eigenständig neue Entwürfe für Sticker und Plakate. „Diese Form der Partizipation stärkt nicht nur das Verantwortungsbewusstsein der jungen Menschen, sondern bringt auch ihre kreative und lebensnahe Perspektiven in die Fortführung des Projektes ein“ sagt Sandra Linnenbecker vom Jugend- und Familienzentrum LEOS .

Die von der Jury, zu der auch der Zehntklässler Connor Snok gehört, jetzt ausgewählten sechs Arbeiten, sollen jetzt professionell grafisch umgesetzt und im Gemeindegebiet veröffentlicht werden.

„Die Entwürfe zeichnen sich durch flockige Sprüche aus, die darauf hinweisen, dass der Müll in die bereitstehenden Eimer gehört und nicht daneben und sprechen die Jugendlichen natürlich auch an“, Sagt der junge Juryteilnehmer.

Blick nach vorn: Kampf gegen Hundekot

Das Projekt ist damit aber noch nicht zu Ende, meinen Sandra Linnenbecker und Andreas Brinkmann. Ein großes Problem blieben leider immer noch die Hinterlassenschaften vieler Hunde in der Gemeinde.

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