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Leopoldshöher Feuerwehr wappnet sich für die Zukunft

10. Jan. 2026 | Leopoldshöhe

Leopoldshöher Wehr verabschiedet stellvertretenden Leiter Detlev Schewe und blickt auf intensives Einsatzjahr zurück

Leopoldshöhe (rto). Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe, in diesem Jahr prägte der Rückzug des Stellvertretenden Wehrführers Detlev Schewe den Abend. Unter den Augen von Bürgermeister Martin Hoffmann und dem Vertreter der Kreisfeuerwehr Sascha Medina bedauerte Wehrführer Harald Schubert seine Entscheidung schon zu Beginn der Sitzung und kündigte für das Ende eine Anhörung der Kameraden zur Neubesetzung der Stelle an. Am 22.1.2026 soll der Rat die Stelle neu besetzen. Neben vielen guten Wünschen der Kameraden ehrte die Wehrführung den Scheidenden mit einer kurzen Laudatio. Darin wurde Detlev Schewe als bescheiden bezeichnet, der auch einen Großen Zapfenstreich zum Abschied abgelehnt habe.

Die Laufbahn von Detlev Schewe

Schewe trat 1983 in Greste in die Jugendfeuerwehr ein und wurde in Februar 2006 offiziell zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr ernannt. Er sei immer ein Ruhepol gewesen und hätte für alle ein offenes Ohr gehabt, hieß es. Er war Mitglied der Küchen-Crew, hat sich um die Sicherheit der Feuerwache gekümmert, hat ausgebildet und war für die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten zuständig. Geschenke und gute Wünsche der Kameradinnen und Kameraden rundeten den Abschied ab.

Jahresbericht des Wehrführers

Die Leopoldshöher Feuerwehr hat 73 Aktive im Einsatz und 20 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. „Hier ist leider ein leichter Rückgang festzustellen, an dem wir im nächsten Jahr arbeiten müssen“, so Harald Schubert bei seinem Jahresbericht. Es gab drei Neuzugänge in der Einsatzabteilung und einen Rückkehrer. Zwei Kameraden haben die Wehr durch Umzug verlassen.

Einsatzstatistik und besondere Vorkommnisse

Im Frühjahr 2025 traf das lange erwartete GWL L1 Fahrzeug ein. Im vergangenen Jahr gab es 30 Brandeinsätze und 80 Hilfeleistungen sowie 20 Fehlalarme. Das sind neun Einsätze weniger als im Vorjahr. Der dramatischte Einsatz sei der Starkregeneinsatz im Juni gewesen, der auch die Feuerwache getroffen hat, so Schubert. Die dort aufgetretenen Probleme sind teils bis heute nicht beseitig, was an fehlendem Material und Fachfirmen liege, sagte er weiter.

Statements der Ehrengäste

Den Einsatz erwähnte auch Bürgermeister Martin Hoffmann, der in diesem Zusammenhang von professioneller Arbeit sprach und die Hochwasserschutzprävention für die Zukunft auf der Prioritätenliste sieht. Sascha Medina ging ebenfalls auf das Thema Prävention ein und sagte, dass die Feuerwehr im Kreis gut aufgestellt sei, aber vor neuen großen Aufgaben stehe.

Ehrungen und Beförderungen

Der Bürgermeister und die Wehrführung nahmen dann die Ehrungen und Beförderungen vor. Nach bestandener Probezeit wurden Marisa Kammer, Jan Baumann und Eric Maurice Thonke übernommen. Zur Oberfeuerwehrfrau wurden Emily Acinci, und Leonie Kluckow, zum Unterbrandmeister Jannik Prante, zum Brandinspektor Kai Brockmeier und zum Brandinspektor Christofer Dove befördert.

Auszeichnungen für langjährige Zugehörigkeit

Das Feuerwehrabzeichen in Silber für 25 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr erhielten Tobias Tannhauer, Mark Friedemann und Erik Diekmann. Das Feuerwehrabzeichen in Gold für 35 Jahre Zugehörigkeit, Jürgen Schröder. Geehrt wurden auch Ulrich Domke und Klaus Peter Schade für fünfzigjährige und Hans Koppmann für sechzigjährige Zugehörigkeit.

Ausblick und Abschluss der Versammlung

Nach der angesagte Anhörung zur Nachfolge des Stellvertretenden Wehrführers gab es noch traditionell ein Abschlussessen.

Nach bestandener Probezeit wurden Marisa Kammer, Jan Baumann und Eric Maurice Thonke (v.l.) übernommen.
Zur Oberfeuerwehrfrau wurden (vorne, v.l.) Leonie Kluckow und Emily Acinci und zum Brandinspektor Kai Brockmeier sowie (hinten, v.l.)  Jannik Prante zum Unterbrandmeister und zum Brandinspektor Christofer Dove befördert.
Das Feuerwehrabzeichen in Gold erhielt Jürgen Schröder sowie in Silber Mark Friedemann, Erik Diekmann und Tobias Tannhauer (v.l.).
Geehrt wurden auch (v.l.) Ulrich Domke für 50 Jahre, Hans Koppmann für 60 Jahre sowie Peter Schade für 50 Jahre Zugehörigkeit.
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