Anzeige

Reservisten und Ratsmitglieder sammelten in Oerlinghausen für die Kriegsgräberpflege

1. Dez. 2025 | Oerlinghausen

Die Erinnerung bleibt lebendig

Erinnerung bewahren: Volksbund Kriegsgräberfürsorge in Oerlinghausen

Oerlinghausen (kd). Auch 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dürfen die Toten nicht vergessen werden, erklärte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. „Wir beerdigen die Toten, aber niemals die Erinnerung“, hieß es. Alljährlich wird zu Spenden aufgerufen, auch in Oerlinghausen beteiligten sich Ratsmitglieder und Reservisten an der Sammlung.

Die Aufgaben des Volksbundes

Der Volksbund widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, Kriegstote im Ausland zu suchen und zu bergen, sie würdig zu bestatten und ihre Gräber zu pflegen. Damit wird zugleich das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege wachgehalten.

Umfassendes Engagement und Bildungsarbeit

Der Volksbund betreut Angehörige und berät öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, auch international. Er engagiert sich in der Erinnerungskultur und fördert die Begegnung und Bildung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Der Volksbund arbeitet partnerschaftlich mit Schulen, internationalen Organisationen, Gedenkstätten und Trägern politischer Bildung zusammen und ist anerkannter Träger der politischen Erwachsenenbildung sowie der freien Jugendhilfe.

Finanzierung und Sammelergebnis in Oerlinghausen

Insgesamt pflegt der Volksbund die Gräber von rund 2,8 Millionen Kriegstoten in 46 Ländern. Doch die Pflege dieser „stillen Zeugen der Geschichte“ kostet Geld. Die Mittel stammen überwiegend von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. „Der Volksbund ist auf diese Unterstützung angewiesen“, erklärte Winfried Aukamp von der Reservistenkameradschaft Oerlinghausen. Wie in jedem Jahr beteiligten sich auch Reservisten an der Sammlung zugunsten der Gräberfürsorge. „Gerade der Ukraine-Krieg zeigt meines Erachtens, wie wichtig und wertvoll die Gedenk- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes auch heute noch ist“, sagte Aukamp. Die Ratsmitglieder Angelika Lindner und Carl Beneke (beide CDU), Tobias Jaehn (FDP), Dennis Thon (Initiative Oerlinghausen) und Volker Neuhöfer (SPD) nahmen ebenfalls die Sammelbüchse in die Hand und baten die Öffentlichkeit um eine Geldspende. Insgesamt kamen 726 Euro zusammen.

Teilen:
Facebook
Whatsapp
Twitter
×

DasBlatt Newsletter

Bleiben Sie informiert!

Alle 2 Wochen lokale Neuigkeiten
Interessante Kleinanzeigen
50% Rabatt-Gutschein als Willkommensgeschenk
Jederzeit kündbar

Sie erhalten eine Bestätigungs-E-Mail. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.
Datenschutzerklärung

Anzeige