
Beim Besuch der Schießanlage in Heipke wurde den SPD-Mitgliedern die Anlage erklärt. Wer wollte konnte später auch einen Schuss abgeben. Foto: Reiner Toppmöller
Nicht über, sondern mit den Jägern reden
Leopoldshöhe (rto). Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der SPD Leopoldshöhe Nord jetzt auf der Schießanlage der Kreisjägerschaft in Leopoldshöhe-Heipke.
Dort empfing sie Albrecht Brockmeier, Hegeleiter des Hegerings ’Von der Windwehe’ um Informationen zur Anlage und zur Kreisjägerschaft zu geben. Andreas Brinkmann sagte, dass die Einrichtung eine der wenigen ist, die von der SPD bisher nicht besucht wurde und bedankte sich für die Möglichkeit des Besuches.
Informationen zur Kreisjägerschaft und Ausbildung
„Die Kreisjägerschaft besteht aus 18 Hegeringen und hat 2.000 Mitglieder“, startete Albrecht Brockmeier seine Einweisung. Die Schießanlage wurde im Jahr 2003 mit Eigenmitteln umgebaut, nachdem sie von den Kyffhäusern übernommen wurde. Sie beinhaltet nicht nur die Schießbahnen, sondern ist auch das Zentrum für die Kreisjägerschaft. Hier ist die Verwaltung untergebracht und es gibt Schulungsräume in denen die Ausbildung zum Jagdschein stattfindet. „Diese Ausbildung ist sehr schwer, man nennt sie auch das Grüne Abitur. Dabei geht es um Gesetze, die Kunde über das Jagdwild, aber auch um Waffenkunde und Schießübungen“, erklärt der Hegeringleiter weiter.
Brockmeier erklärte auch das deutsche Jagdrecht, warum es so viele Jagdgenossenschaften gibt, über Schon- und Jagdzeiten und diskutierte mit den Anwesenden über die Wolfpopulation und das Bejagen von Waschbären.
Besichtigung der Schießanlage
Anschließend wurde den Mitgliedern von kompetenten Schießaufsichten die Schießanlage gezeigt. Danach konnte wer wollte auch einmal ein Gewehr in die Hand nehmen und einen Schuss abgeben.
Berichte aus der Ratsarbeit
Im Anschluss wurde die Sitzung mit Informationen aus dem Rat und über den Kindergarten in Greste weitergeführt.
