Schnelle Reaktion in Bielefeld sichert Anwohner
Brisanter Bombenfund in Bielefeld
Bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten für ein geplantes Neubaugebiet in Bielefeld kam es gestern, am Mittwoch, den 17.9.2025, zu einem brisanten Fund: Eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe wurde auf einer Freifläche zwischen dem Ostring und der Hillegosser Straße entdeckt. Der Blindgänger lag in einer Tiefe von 3,60 Metern und erforderte umgehend das Eingreifen der Behörden.
Umfassende Evakuierung und Einsatzkräfte
Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, wurde ein Evakuierungsradius von 250 Metern um die Fundstelle eingerichtet. Dies betraf etwa 135 Anwohnerinnen und Anwohner, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten. Ein Großaufgebot von rund 130 Einsatzkräften aus verschiedenen Hilfsorganisationen und der Stadtverwaltung war vor Ort, um die Maßnahmen zu koordinieren und die Evakuierung reibungslos zu gestalten. Die betroffenen Straßen wurden weiträumig gesperrt, um den Entschärfungsteams freie Hand zu ermöglichen und jede Gefahr für Unbeteiligte auszuschließen.
Bombe erfolgreich entschärft – Dank an alle Beteiligten
Die Anspannung in der Stadt war greifbar, doch die Erleichterung folgte am frühen Abend. Um 18.33 Uhr kam die erlösende Nachricht: Das spezialisierte Entschärfungsteam hatte seine Arbeit erfolgreich abgeschlossen. Der gefährliche Blindgänger konnte ohne Zwischenfälle gesichert, entschärft und ordnungsgemäß abtransportiert werden. Unmittelbar nach der erfolgreichen Entschärfung wurden alle Straßensperrungen aufgehoben und die evakuierten Bielefelderinnen und Bielefelder konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein großes Lob gilt den Einsatzkräften für ihre professionelle und schnelle Arbeit sowie den Anwohnern für ihre Kooperation und Geduld, die maßgeblich zum erfolgreichen Verlauf beigetragen haben.



