Das erste gemeinsame Zuhause einrichten, die Kinder auf ihrem Lebensweg durch dick und dünn begleiten und zusammen als Familie Zukunftspläne schmieden – das Familienleben ist voller schöner Momente. Wenn aber plötzlich und völlig unerwartet ein Elternteil stirbt, geht es nicht mehr ums Gestalten, sondern zunächst nur noch darum, zu funktionieren. Denn man verliert nicht nur einen geliebten Menschen – sondern auch die gemeinsame Zukunft. Damit in dieser ohnehin schon schweren Situation nicht auch noch Geldsorgen durch ein weggefallenes Einkommen dazu kommen, wirkt die Risikolebensversicherung wie ein finanzielles Sicherheitsnetz: Sie fängt auf, wenn es darauf ankommt, und hilft, den Alltag weiterhin zu stemmen.
Wegbegleiter durchs Familienleben
Im Alltag läuft die Risikolebensversicherung meist unauffällig mit – und ist genau dann da, wenn das Leben ins Wanken gerät. Das zeigt sich etwa beim Hauskauf, wenn beide Einkommen fest für die Finanzierung eingeplant sind. Fällt eines weg, hilft sie, die Kreditraten weiter zu tragen. Auch wenn ein Elternteil wegen der Kinder kürzertreten muss, entsteht schnell eine finanzielle Lücke, die im Ernstfall durch eine Risikolebensversicherung aufgefangen werden kann. Selbst später bleibt das Thema wichtig: etwa, wenn das Kind in einer anderen Stadt studiert und Eltern Miete sowie Semesterbeiträge mittragen. Stirbt ein Elternteil, sorgt die Versicherung dafür, dass diese Unterstützung nicht einfach wegbricht und das Studium weitergehen kann. „Besonders wichtig ist das Thema für unverheiratete Paare und Patchworkfamilien. Denn ohne Trauschein besteht in der Regel kein Anspruch auf Witwen- oder Hinterbliebenenrente – hier ist eine Risikolebensversicherung eine wichtige private Absicherung“, sagt Dietmar Diegel, Vorsorgeexperte bei Dela Lebensversicherungen.
Worauf es bei der Risikolebensversicherung ankommt
Damit die Absicherung durch eine Risikolebensversicherung im Ernstfall trägt, sollten Höhe und Laufzeit zur Familiensituation passen. „Die Versicherungssumme sollte so gewählt sein, dass laufende Kosten, Kredite und die Ausbildung der Kinder abgedeckt sind. Die Laufzeit sollte mindestens bis zur finanziellen Selbstständigkeit der Kinder oder bis zur Tilgung eines Darlehens reichen“, so Diegel. Mehr Informationen gibt es etwa unter www.dela.de. Bewährt hat sich zudem die Überkreuzversicherung: Partner versichern sich gegenseitig und setzen sich als bezugsberechtigt ein. Die Leistung wird dann im Todesfall direkt ausgezahlt und gilt nicht als Erbe – ein steuerlicher Vorteil, vor allem für unverheiratete Paare.




Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Risikolebensversicherung?
Eine Risikolebensversicherung dient als finanzielles Sicherheitsnetz für Familien. Sie sichert wegfallendes Einkommen im Todesfall eines Elternteils ab und hilft, laufende Kosten wie Kredite oder die Ausbildung der Kinder zu decken.
Für wen ist eine Risikolebensversicherung besonders wichtig?
Laut Dietmar Diegel, Vorsorgeexperte bei Dela Lebensversicherungen, ist das Thema besonders wichtig für unverheiratete Paare und Patchworkfamilien. Ohne Trauschein besteht in der Regel kein Anspruch auf Witwen- oder Hinterbliebenenrente, weshalb eine private Absicherung entscheidend ist.
Worauf sollte man bei der Wahl einer Risikolebensversicherung achten?
Diegel empfiehlt, dass die Versicherungssumme so gewählt sein sollte, dass laufende Kosten, Kredite und die Ausbildung der Kinder abgedeckt sind. Die Laufzeit sollte mindestens bis zur finanziellen Selbstständigkeit der Kinder oder bis zur Tilgung eines Darlehens reichen.
Was ist eine Überkreuzversicherung und welche Vorteile bietet sie?
Bei einer Überkreuzversicherung versichern sich Partner gegenseitig und setzen sich als bezugsberechtigt ein. Die Leistung wird im Todesfall direkt ausgezahlt und gilt nicht als Erbe, was laut Artikel einen steuerlichen Vorteil darstellt, besonders für unverheiratete Paare.